Die zweite Wechselausstellung:
Museen im 21. Jahrhundert.


Spektakulär und ambitioniert, eigenwillig bis anpassungsfähig, im Einklang mit der Umgebung oder bewusst im Kontrast zu ihr, in der Art eines soeben gelandeten Raumschiffs oder mit dem Pathos einer schier endlos scheinenden Erlebnislandschaft. Museen von heute haben nichts mehr gemeinsam mit ihren Vorgängern des 19. Jahrhunderts. Längst fungieren sie als Erlebnisräume, machen mit attraktiven Ausstellungen und modernstem Medieneinsatz als Publikumsmagneten von sich reden und tragen als „weiche Standortfaktoren“ zum Glanz der Kultur- und Wirtschaftsmetropolen bei. Sie sind Seismografen von Wohlstand und Kulturverständnis einer Gesellschaft und setzen als „Kathedralen der Neuzeit“ nicht selten urbane Akzente.

Die Wechselausstellung „Museen im 21.Jahrhundert. Ideen, Projekte, Bauten" zeigt, wie Museen heute beschaffen sein können. Im Zeitraum 2005/2006 trug Suzanne Greub, Begründerin des Art Centre Basel, die weltweit interessantesten und zukunftsträchtigsten Museumsprojekte zusammen und luden die Architekten ein, ihre ersten Ideen und Entwürfe, konkrete Pläne, Modelle und Bilder einer Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Das Ergebnis ist ein spannender Blick auf das derzeitige Schaffen und Selbstverständnis von Museen weltweit. Und die Liste der Teilnehmer liest sich wie das Who-is-who der weltbesten Architekturbüros. Vertreten sind herausragende Gestalter wie Tadao Andō, Zaha Hadid, Mario Botta, Renzo Piano, Jean Nouvel und Daniel Libeskind ebenso wie Coop Himmelb(l)au und Frank O. Gehry.

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